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DGaQs: Verein

Ziele

Die DGaQs ist eine Experten-Plattform für Wissenschaft, Standardisierung und industrielle Produktentwicklung – interdisziplinär, eng verflochten und anwendungsorientiert. Eine Konzentration an Erfahrung, Marktkenntnissen und technologischem Know-how.

Kernthemen unserer Arbeit sind Innovation und Know-how. Wir engagieren uns für qualifizierten Nachwuchs und eine höhere Akzeptanz der Methoden, Verfahren und Anwendungen in der Industrie. Ziel ist es, das Verständnis und die fachgerechte Anwendung der akustischen Qualitätssicherung für Hightech-Lösungen von heute und morgen in Deutschland zu festigen und weiter auszubauen.

Qualität akustisch sichern

Arbeitsfeld der Akustischen Qualitätssicherung

Akustische Qualitätssicherung betrifft die gesamte Prozesskette von der Konzeption, Entwicklung und Herstellung bis hin zur Anwendung von Produkten. Dabei können die Produkte entweder selbst aktiv Schwingungen und Ger?usche erzeugen und abstrahlen oder es kann sich um passive Produkte handeln, die durch externe Anregung in Schwingungen versetzt werden und dann Schall abstrahlen.

Im Vordergrund steht das Produkt. Um die Qualitätsforderungen an das Produkt zu erfüllen, muss einerseits die Akustik im Sinne von Fachwissen und Beratung sowie eine adäquate Mess- und Prüftechnik verfügbar sein und angewendet werden.

Die Qualität des Produktes steht also im Spannungsfeld von Akustik, Mess- und Prüftechnik. Dasselbe gilt aber auch für die beiden anderen „Eck“-Begriffe. Mess- und Prüftechnik muss die Qualität der Produkte objektiv bestimmen, um gesicherte Aussagen bezüglich der akustischen Qualität zu liefern. Die Ergebnisse sind aber nur so gut, wie das zugrunde liegende Wissen um die Schwingungs- und Geräuschursachen sowie ihre messtechnische Erfassung.

Prüftechnik einsetzen, heißt Informationen gewinnen

Akustische Qualitätssicherung steht unter den Rahmenbedingungen des Spannungsfeldes Kunde – Produkt – Prüftechnik. Der Kunde vereinbart mit dem Hersteller des Produktes Qualitätsforderungen. Der Systemhersteller der Prüftechnik beeinflusst diese Forderungen durch die technische Machbarkeit von Prüftechnik und die verfügbaren Methoden. Der Systemhersteller ist aber nicht frei in der Wahl der Mittel und Methoden. Er muss sich den Marktgegebenheiten fügen, kann dies aber nur im Rahmen des technisch und methodisch Machbaren erfüllen.

Man erkennt, dass Kunde, Produkthersteller und Systemhersteller auf diese Art vernetzt sind. Kein Beteiligter kann ohne Berücksichtigung der Interessen und der Grenzen der anderen agieren.

Schwerpunkte der Arbeit

sind:

  • Den Anwendern Handlungshilfen für die akustische Qualitätsprüfung zu geben.
  • Kunden-Lieferanten-Vereinbarungen für die Festlegung akustischer Qualitäts forderungen vorzuschlagen.
  • Empfehlungen zur Gestaltung von Prüfständen, Prüfprozesse und Prüfbedingungen zu erarbeiten.
  • Eine Sammlung von Begriffen anzulegen, um die „gemeinsame Sprache“ zu fördern.
  • In Ringversuchen die Vergleichbarkeit von akustischen Prüfmitteln und deren Prüfergebnissen darzustellen.
  • Den Erfahrungsaustausch zwischen Kunden und Lieferanten, Herstellern und Anwendern, Entwicklern und Praktikern zu fördern.