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Fokus auf Vibroakustik

Ersatzschaltbilder

Cepstrumanalyse

Oberflächenschwingung erkennen

DGaQs: Fokus Akustik

Ziele

Der Treffpunkt für Fachleute: Wir entwickeln und erörtern neue Methoden und Vorgehensweisen. Klären offene Fragen zum Thema Hören und Messen der Akustik. Wir diskutieren aktuelle Trends und Entwicklungen.

Bisher durchgeführte Fokus-Workshops

Fokus Akustik 2015-01: Neue Strategien für akustische Messmethoden

Vorgehensweisen und Methoden zur Unterscheidung und Beurteilung von technischen Geräuschen bzw. Störgeräuschen. Ziel des Workshops ist eine erste Zusammenstellung möglicher Methoden sowie die Beurteilung der Einsatzmöglichkeiten und der Anwendung in praktischen Aufgaben.

„Fokus Akustik 2015-02: Sensorless Ripple Counting (SLP) versus Akustik“

Die Methode der sensorlosen Zählung der Stromrippel wird heute bevorzugt zur Steuerung von von
DC-Motoren eingesetzt. Wir diskutieren

  • die Leistungsfähigkeit der Methode
  • die Zuverlässigkeit und Störungsfreiheit der Methode
  • die Einflussgrößen und deren Kompensation
  • die Anforderungen an die Methode
  • Auswirkung einer zuverlässigen Zählung auf die Akustik der DC-Motoren.

Die Vor- und Nachteile sowie die Konsequenzen der Methode wurden an konkreten Beispielen
demonstriert und diskutiert.

„Fokus Akustik 2015-03 Störgeräusch-Detektion und Fehlerbilderkennung“
(Erfahrungen und Anwendungen)

Qualität von Anfang an setzt voraus, dass bereits im Design und in der Konstruktion von Komponenten und Bauteilen die mechatronischen Einflüsse berücksichtigt werden.

Kleinmotoren und Getriebe, Elektroantriebe und deren mechanische Ankopplung, Lüfter und Resonatoren, bewegte und bewegliche Teile spielen zusammen, Materialeigenschaften, Steifigkeit und Rauhigkeit bestimmen Höreindruck und Qualität. Mit welchen Methoden werden qualitätsrelevante Merkmale gemessen und Kenngrößen bestimmt?

Der Workshop stellte an praktischen Beispielen geeignete Methoden vor:

  • Fehlerbilderkennung mittels Frequenz- und Ordnungsanalyse- Störgeräuschanalyse mittels Kennwertberechnung
  • Eignung von Luft- oder Körperschallmessung zur Qualitätsbeurteilung
  • Designüberwachung mit spektralen Kennwerten
  • praktikable Messverfahren zur Bestimmung wertadäquater Merkmalen
  • zur Verifikation der Merkmale durch Korrelation mit der Hörsamkeit
  • zur Validierung des Verfahrens und der Messbedingungen
  • Nachweis der Eignung des Messprozesses (auch Fähigkeitsnachweis genannt).

Die Verwendbarkeit der Analyseverfahren und akustischen Messgrößen (Merkmale aus dem Signal- oder Ordnungsspektrum) wurden diskutiert und hinsichtlich der Praxistauglichkeit bewertet.

Zurück liegende Themen waren:

„Workflow der Akustischen Qualitätssicherung“

Zusammenstellung und Beschreibung der einzelnen Schritte von der Spezifikation über die Messung und Beurteilung des Geräusches bis zur Optimierung oder Gestaltung im Hinblick auf die Anforderungen der Anwendung.

„Merkmale für die Akustische Klassifikation“

Die Erkennung des Fingerabdrucks der Geräuschmuster standen im Vordergrund des Workshops. Hier wurde erarbeitet, mit welchen erweiterten Methoden die Geräuschmuster charakterisiert, klassifiziert und für die Bewertung der Qualität von Produkten oder die Überwachung von Prozessen verwendet werden können.

Im Vordergrund standen die Kurzzeit-Geräuschanteile wie Knarzen, Knacken, usw.

„Acoustic Management  – Aufbauorganisation und Werkzeuge“

Die Fachleute stimmen darin überein, dass die akustischen Anforderungen an die Produkte in Zukunft noch weiter steigen werden. Die akustische Qualität der Produkte beeinflusst heute die Kaufentscheidung. Steht man alternativen Produktangeboten gegenüber, so spielt neben den Funktionen und dem Preis die Qualität der Geräusche eine wichtige Rolle. Dies gilt unter Umweltgesichtspunkten und viel entscheidender noch unter den Aspekten Komfort und Wertigkeit.

Die akustische Qualität ist deswegen für Produkte, unabhängig ob im hochpreisigen oder niederpreisigen Produktsegment angesiedelt, ein wichtiges Merkmal. Markt und Kunden werden zunehmend sensibler, wenn Produkte entweder die akustischen Forderungen nicht erfüllen oder auch nur darin schlechte Beurteilungen bekommen.

Diesen Entwicklungen mit einem Acoustic Management System (AMS) zu begegnen, haben bislang nur einzelne Unternehmen umgesetzt. Während des zurückliegenden DGAQS-Forums 2010 hat ein Unternehmen über die Erfolge mit AMS berichtet.

Im  Workshops wurden  Aufbauorganisation und erforderliche Werkzeugen diskutiert.